Veranstaltungen

Veranstaltungen

Die Burg Hohenzollern

14.02.2018 , 18:00 Uhr Vortrag / Gespräch HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Vortrag

Ulrich Feldhahn, Kunsthistoriker, Berlin

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e. V. – Verein für Kultur und Geschichte Potsdams

Eintritt: frei

 

14. Potsdamer Geschichtsbörse

25.02.2018 , 10:00 Uhr Konferenz Vortrag / Gespräch HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Region in Europa – Brandenburg und seine Geschichtsschreiber. Bekannt, Vergessen, Wiederendeckt

10–16 Uhr

Heimat- und Geschichtsvereine, Archive und Verlage aus Berlin und Brandenburg stellen ihre Arbeit vor, präsentieren Publikationen, tauschen Erfahrungen aus und stellen sich der Diskussion. Am Vormittag laden Vorträge im Konferenzraum die Besucher zur Vertiefung des Themas ein.

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Kooperation mit der GeschichtsManufaktur Potsdam

Eintritt: frei

 

Das Neue Palais im Spiegel der Novemberrevolution 1918

01.03.2018 , 18:00 Uhr Vortrag / Gespräch HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Vortrag

Jörg Kirschstein, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Im November 2018 jährt sich zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkrieges und der Sturz der preußischen Monarchie in Deutschland. Anlass, in eine Epoche zurückzuschauen, in der dem Neuen Palais als Residenzschloss Kaiser Wilhelm II. eine bedeutende Rolle zukam. Für drei Jahrzehnte, von 1888 bis 1918, war der friderizianische Prunkbau der glanzvolle Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Lebens des deutschen Kaiserreiches.

Der Vortrag dokumentiert, wie Kaiserin Auguste Victoria die dramatischen Novembertage 1918 erlebte und wie die 150-jährige fürstliche Nutzung des Palais‘ ihr jähes Ende fand. Es wird gezeigt, warum es zum Abtransport der kaiserlichen Kunst- und Haushaltsgegenstände in das niederländische Exil Wilhelms II. kam, obwohl der Besitz des früheren Königshauses von der neuen preußischen Regierung beschlagnahmt worden war.

Jörg Kirschstein, geb. 1969, Studium des Archivwesens, seit 1999 Mitarbeiter bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, ist ausgewiesener Kenner des deutschen Kaiserhauses und war verantwortlich für die Ausstellungen „Kronprinz Wilhelm im niederländischen Exil“ (2001), „Cecilie – Deutschlands letzte Kronprinzessin“ (2004) und „Aus Allerhöchster Schatulle – Kaiserliche Geschenke“ (2008). Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Familiengeschichte des deutschen Kaiserhauses, zuletzt erschienen: „Kaiserkinder. Die Familie Wilhelms II. in Fotografien“ (2011) und „Das Potsdamer Stadtschloss. Vom Fürstensitz zum Landtagsschloss“ (2014).

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Potsdam

Eintritt: 5 Euro

 

Potsdam 1912

14.03.2018 , 18:00 Uhr Vortrag / Gespräch HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Vortrag

Ein geschichtlicher Stadtrundgang am Potsdamer Stadtmodell in der Ausstellung „Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen“

Thomas Wernicke, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)

Das Potsdamer Stadtmodell in der ständigen Ausstellung des HBPG ist ein Funktionsmodell und zeigt Potsdam im Jahr 1912 mit seinen preußischen Funktionen als Mustergarnison der Alten Armee, als Residenz des preußischen Königshauses und als Behördenstadt. Nach Erläuterung dieser Funktionen können gemeinsam die entsprechenden Orte und Gebäude am Modell entdeckt werden. Thomas Wernicke schildert außerdem die historische Situation zwei Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Es war eine Zeit, in der Potsdam den Höhepunkt seiner Stadtentwicklung erreicht hatte, die scheinbar geradlinig auf das 18. Jahrhundert zurück geht. Das Kriegsende und die Revolution werden 1918 dieser Entwicklung ein jähes Ende setzen.

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Potsdam in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

Eintritt: 5 Euro

 

Die NSDAP, ihre „Märzgefallenen“ und der „Tag von Potsdam“ am 21. März 1933

21.03.2018 , 18:00 Uhr Vortrag / Gespräch HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Lesung und Gespräch

Sven Felix Kellerhoff liest aus seinem aktuellen Buch: „Die NSDAP. Eine Partei und ihre Mitglieder“ (Klett-Cotta 2017), der ersten umfassenden Gesamtdarstellung zur größten und einflussreichsten Partei, die es jemals in Deutschland gab. Darin gibt er u. a. Antworten auf die immer wiederkehrende Frage: Was machte die Hitlerbewegung so attraktiv, dass etwa 8,5 Millionen Deutsche der NSDAP beitraten? Ein eigenes Kapitel befasst sich mit den massenhaften Eintritten in die NSDAP nach dem „Tag von Potsdam“ am 21. März 1933.

Die sog. Märzgefallenen sind der Anknüpfungspunkt für das anschließende Podiumsgespräch über die zeitgenössische und heutige Wahrnehmung des „Tags von Potsdam“, die damals wie heute gerade durch Bilder entscheidend geprägt ist.

Im Gespräch: Sven Felix Kellerhoff, Historiker und Journalist, und die Potsdamer Regionalhistoriker Thomas Wernicke, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, und Hannes Wittenberg, Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Sven Felix Kellerhoff, geb. 1971, studierte Zeitgeschichte, Alte Geschichte und Medienrecht, ist heute Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte der WELT und Autor zahlreicher zeithistorischer Sachbücher. 2012 erhielt er den Ehrenpreis der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und in Zusammenarbeit mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro