Veranstaltungen

Veranstaltungen

 

 

Der Kutschpferdestall und der Neue Markt. Von der „Kurfürstlichen Freiheit“, dem königlichen Hof und den Bürgerhäusern bis zur Gegenwart

25.04.2018 , 18:00 Uhr Vortrag / Gespräch Führung / Wanderung HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Kurzvortrag/Führung im Rahmen des Themenjahres der Landeshauptstadt Potsdam „1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert – 1025 Jahre Potsdam“

Thomas Wernicke, Historiker und Ausstellungsleiter des HBPG

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro
Treffpunkt: Foyer des HBPG

 

 

 

Lesung des Literaturclubs am Haus der Begegnung

 
 
02. Mai. 2018 - 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Im Rahmen der Potsdamer Inklusionstage

"Uns scheint dieselbe Sonne, uns glänzt derselbe Mond"

Schöner kann man Inklusion und Integration nicht beschreiben, denn dieser Grundgedanke verbindet alle Menschen, die auf unserer Erde leben - gleich, welcher Hautfarbe, welcher Religion oder welcher politischen Richtung.
Die AutorInnen des Literaturclubs am Haus der Begegnung stehen beispielhaft für gelebte Vielfalt. Frauen und Männer im Alter von 20 bis 90 Jahren, in sehr verschiedenen Lebenssituationen stehend, treffen sich zweimal im Monat, um sich gegenseitig neu entstandene Texte vorzulesen. Sie lesen aus eigenen Texten und stehen anschließend für eine Gesprächsrunde zur Verfügung.

Eintritt frei
Ort: Hauptbibliothek, EG, Veranstaltungssaal

Plätze: 
90
 
 
 
 

Boehlichs Bücher - Weltliteratur wiederentdeckt

 
 
16. Mai. 2018 - 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Eine gemeinsame Reihe von SLB, Moses-Mendelssohn-Zentrum und Germanistischen Institut der Uni Potsdam

Schauspielerin Marianna Linden liest Hilde Domin "Das zweite Paradies"

Einführung, Moderation: Helen Thein & Christoph Kapp

Inhalt:

In einer Zeit, die nicht nur im Äußerlichen zu einer Zeit der Flüchtlinge geworden ist, sondern auch im Innern des nach seiner Heimat suchenden Menschen, gibt Hilde Domin in ihrem Roman 'Das zweite Paradies' die Hoffnung, nicht Suchender bleiben zu müssen, sondern die wichtigste Rückkehrerfahrung, die zu sich selbst. Das zweite Paradies: die Vision eines verheißenden Landes, das am Ende eines weiten Weges liegt... Man verzichtet auf seinen Besitz. Aber man ist immer zu ihm unterwegs.

Hilde Domin:

Hilde Domin, 1909 in Köln geboren, studierte Jura, Philosophie und Nationalökonomie. Ihre Studien beendete sie in Florenz. Mit Hitlers Machtergreifung brach die Zeit des Exils an, die Hilde Domin gemeinsam mit ihrem Mann zunächst in England, dann in der Karibik, in Santo Domingo, verbrachte. Nach 22jährigem Exil kehrten sie nach Deutschland zurück. Hilde Domin lebte bis zu ihrem Tod im Februar 2006 in Heidelberg. Als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen der Nachkriegszeit erhielt sie zahlreiche Literaturpreise und Auszeichnungen, u.a. 1999 den Jakob Wassermann-Preis der Stadt Fürth und 2005 die höchste Auszeichnung der Dominikanischen Republik für ihr Lebenswerk.

Eintritt: 6,00 Euro/4,00 Euro
Ort: Hauptbibliothek, EG, Veranstaltungssaal

Plätze: 
90
 

Ferdinand von Arnim (1814-1866). Ein Architekt der Schinkel-Nachfolge

16.05.2018 , 18:00 Uhr Vortrag / Gespräch HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Vortrag

Andreas Kitschke, Potsdam

Viele Potsdamer kennen die Villa Arnim am Beginn der Weinbergstraße. Doch fragt man nach anderen Bauten, die Ferdinand von Arnim – einst enger Mitarbeiter des viel bekannteren Architekten Ludwig Persius – entworfen hat, so lässt sich selbst bei „Wikipedia“ nur wenig daüber finden. Dass von Arnim sich auch als Aquarellmaler betätigte, ist fast unbekannt. Doch allein Friedrich Wilhelm IV. hatte über 31 davon angekauft. Der Vortrag gibt einen Überblick über das Schaffen dieses Potsdamer Architekten. Manch einer wird darunter Gebäude entdecken, die ihm zwar bekannt sind, aber vielleicht nicht Ferdinand von Arnim zugeordnet hat. Lebensumstände, Familie und berufliche Entwicklung werden ebenso zur Sprache kommen wie sein Wirken als Dozent an der Berliner Bauakademie.

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e. V. – Verein für Kultur und Geschichte Potsdams

Eintritt: frei

 

Die Geschichte des Alten Marktes zu Potsdam

13.06.2018 , 18:00 Uhr Vortrag / Gespräch HBPG

Ort: HBPG , Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam | Infotelefon: 0331.62085-50

Vortrag

Tobias Büloff

Der Potsdamer Historiker und Buchautor Tobias Büloff berichtet über die Bauten und Bewohner des alten Zentrums der Stadt Potsdam.

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e. V. – Verein für Kultur und Geschichte Potsdams

Eintritt: frei

 

 

 

Michael Angele: Schirrmacher - ein Porträt

 
 
06. Jun. 2018 - 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Buchpräsentation

Frank Schirrmachers Biographie ist vielleicht die letzte, die man exemplarisch nennen muss: Michael Angele hat das erste Porträt des großen Herausgebers, Journalisten, Bestsellerautors geschrieben und zeichnet ein detailreiches Bild des Mannes, den man den „kindlichen Kaiser“ nannte.

In der deutschen Mediengeschichte ist Frank Schirrmacher (1959-2014) eine singuläre Erscheinung. Weit über seine Funktion als Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hinaus wirkte Schirrmacher als Bestsellerautor in die deutsche Öffentlichkeit und ihre Debatten hinein. Dabei verschränkten sich Machtwille und Lust am Diskurs, Aufklärung und Reaktion in spektakulärer Form. Schon zu Lebzeiten wurde er bei Eckhard Henscheid oder Rainald Goetz zur literarischen Figur, nicht zuletzt wegen seines Hangs zur Intrige und zur großen Geste. Schirrmacher, der Beamtensohn aus Wiesbaden, aufgewachsen als Anhänger von Thomas Mann und Helmut Kohl, endete als globaler Nerd des 21. Jahrhunderts, der sich im digitalen Kosmos wohler fühlte als in den deutschen Salons. Am 12. Juni 2014 starb er überraschend an Herzversagen.

Michael Angele, geboren 1964 im Kanton Bern, promovierte 1999, schrieb für die Berliner Seiten der FAZ und war Dozent für Neuere Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2009 ist er Redakteur des Freitag, seit 2015 als stellvertretender Chefredakteur. 2016 erschien sein vielbeachtetes Buch „Der letzte Zeitungsleser“.

Eintritt: 8,00 Euro/ermäßigt 6,00 Euro
Ort: Hauptbibliothek, EG, Veranstaltungssaal

Plätze: 
90

 

30.06.2018 Veranstaltungsankündigung

Veranstaltungsankündigung

Im Rahmen von „1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert - 1025 Jahre Potsdam“ bietet der Verein Kultur in Golm in Zusammenarbeit mit der Stadt Potsdam mehrere Veranstaltungen in Golm an. Dazu laden wir herzlich ein!

Geschichte(n) am Bauzaun – Veränderungen im Potsdamer Stadtbild

Am 3. Juli 993 wurde Potsdam als Poztupimi erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1993 feierte die Landeshauptstadt ein Jahr lang ihr Millennium. Seitdem hat sich das Stadtbild bemerkenswert verändert. Vom 20. Januar bis 31. Dezember 2018 wirft die 132 Meter lange Open-Air-Ausstellung „Tausend Jahre und ein Vierteljahrhundert“ am Bauzaun an der ehemaligen Fachhochschule in der Potsdamer Mitte mit emotionalen Fotos und interessanten Geschichten einen Blick zurück auf das vergangene Vierteljahrhundert. Im Vortrag gewährt Ausstellungskurator Dr. Johannes Leicht einen Einblick in die Ausstellung sowie deren Entstehung hinter den Kulissen. Er erläutert anhand ausgewählter Fotos interessante Veränderungen von Stadtbild und Stadtstimmung in den letzten 25 Jahren.

Dr. Johannes Leicht, Geschichtslotsen

Wann: Donnerstag, 30. August 2018
Uhrzeit: Beginn 19.00 Uhr
Wo: Landhotel Potsdam, der Vortragsraum wird im Foyer ausgeschildert
Kosten: kostenfrei