Veranstaltungen

Veranstaltungen

Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung
„Karl IV. – Ein Kaiser in Brandenburg“

Termin:            
18. Januar 2017, 18.00 Uhr

Ort: Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam

Vortrag:
Die Mark Brandenburg und das Königreich Böhmen –
auf ewig untrennbar verbunden!
Erfolg 
und Scheitern der ostdeutschen Territorialordnung Kaiser Karls IV.

Referent:
Prof. Dr. Klaus Neitmann, Direktor, Brandenburgisches Landeshauptarchiv

 

Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro
Die Ausstellung ist bis 18 Uhr geöffnet.

 

19.02.2017 | 10:00 - 16:00 Uhr
13. Potsdamer Geschichtsbörse
 

Thema: Reformation – M(m)acht – Geschichte

Heimat- und Geschichtsvereine, Archive und Verlage aus Berlin und Brandenburg stellen in der historischen Gewölbehalle ihre Arbeit vor, präsentieren Publikationen, tauschen Erfahrungen aus und stellen sich der Diskussion.

Ein Vortragsprogramm im Konferenzraum lädt die Besucher zur Vertiefung des Themas ein.

Eine Veranstaltung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte/Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Kooperation mit der GeschichtsManufaktur Potsdam

Eintritt: frei
Tel.: 0331 620 85-50

 

22.02.2017 | 18:00 Uhr
Vortrag
 

Das Neue Palais als Residenz Kaiser Wilhelms II. 1888–1918

Jörg Kirschstein, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Im Jahr 2018 jährt sich zum 100. Mal das Ende der Monarchie in Deutschland. Dies bietet den Anlass, in eine Epoche zurückzuschauen, in der dem Neuen Palais als Residenzschloss von Kaiser Wilhelm II. eine bedeutende Rolle zukam. Für drei Jahrzehnte, von 1888 bis 1918, war der friderizianische Prunkbau der glanzvolle Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Lebens des deutschen Kaiserreiches.

Jörg Kirschstein wird den Fragen nachgehen, welche Gäste Wilhelm II. empfing, wie die Wohnräume des Kaiserpaares eingerichtet waren und wie der Tagesablauf des Monarchen aussah. Er erklärt, welche Rolle Kaiserin Auguste Victoria in jenen dramatischen Tagen des Novembers 1918, die schließlich zum Sturz der Monarchie führten, zukam.

Eine Veranstaltung der Studiengemeinschaft Sanssouci e. V.

Eintritt: frei
Tel.: 0331 620 85-50

 

Pückler. Babelsberg
Der grüne Fürst und die Kaiserin

Sonderausstellung vom 29. April bis 15. Oktober 2017

Fürst Pückler wäre hoch erfreut: nach sieben Jahrzehnten sind die künstlichen Wasserspiele im Potsdamer Park Babelsberg endlich wieder erlebbar. Rauschende Wasserfälle, buchtenreiche stille Seen und plätschernde Brunnen beleben den Park im Herzen der UNESCO-Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Auch die geschmückten Gartenterrassen, die das preußische Prinzenpaar Wilhelm und Augusta nach Anregung des exzentrischen Gartenkünstlers Hermann Fürst von Pückler-Muskau um das Schloss Babelsberg anlegen ließen, sind saniert und strahlen in neuem Glanz.

Anlass genug, dem Gartenkünstler Pückler im Schloss Babelsberg – inmitten einer seiner wichtigsten Schöpfungen – eine Ausstellung zu widmen: Von Ende April bis Mitte Oktober 2017 öffnet das Schloss seine (noch unsanierten) Räume und bietet den Besuchern durch die großen Fenster faszinierende Aussichten auf die wiederhergestellten Terrassen, den Park Babelsberg und die Potsdamer Parklandschaft.

Die Ausstellung gewährt einen Einblick in die gartenkünstlerische Trickkiste des Fürsten Pückler, der zu seiner Zeit als eigenwilliger Standesherr, Weltreisender und Schriftsteller bekannt war und heute als Gartenkünstler wiederentdeckt wird.

Angeregt von seinen ausgedehnten Englandreisen verwirklichte der „Zauberer“, wie Prinzessin Augusta (1811–1890) ihn nannte, in Babelsberg seine gartenkünstlerischen Vorstellungen. Für den Fürsten war dieser „Gartendienst“ auch eine willkommene Gelegenheit, seine Beziehungen zum künftigen preußischen König und Kaiser Wilhelm I. zu festigen und sich selbst – auf Kosten des Potsdamer Gartendirektors Peter Joseph Lenné  – als führenden preußischen Gartenkünstler zu positionieren.

Parallel zur Ausstellung im Schloss kann die originale Pücklersche Parkschöpfung besichtigt werden: Neben den sanierten Babelsberger Schlossterrassen und dem reich blühenden Pleasureground mit dem „Goldenen Rosengarten“ gehört  ein Spaziergang zum „Schwarzen Meer“ mit seinem stillen Wasserspiegel oder dem rauschenden „Wilhelmwasserfall“ mit seinen künstlichen Felsen zu den Höhepunkten beim Besuch der Parkanlage.


Extra-Tipp:

„AUGUSTA von PREUSSEN. Die Königin zu Gast in Branitz“
Sonderausstellung vom 14. Mai bis 29. Oktober 2017
Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz

 

 

 

 

 

 

Potsdamer Visionen mit Ausblick. Dauerausstellung

Belvedere auf dem Pfingstberg
Pfingstberg
14469 Potsdam

Der Pfingstberg und seine wechselvolle Geschichte

Von der Vision Friedrich Wilhelms IV., ihrer Umsetzung und der einstigen Nutzung des Belvedere – über den Verfall bis hin zum Wiederaufbau und dem heutigen Wirken des Förderverein Pfingstberg in Potsdam e.V.: Das Pfingstbergensemble im Potsdamer Norden hat Höhen und Tiefen erlebt. Wer das Ruhe ausstrahlende Schloss Belvedere heute betritt, sieht das nicht gleich.

Die neue Dauerausstellung orientiert sich an prägnanten Phasen der Geschichte des Ensembles und schafft so Einblicke in verschiedene thematische Aspekte: die Zusammenarbeit des Königs und seiner Architekten, das Pfingstberg-Dasein vor dem Belvedere-Bau, die fehlende Denkmalpflege im Kontext der DDR und der von der Gründung des Pfingstberg-Vereins eingeleitete Wandel.

Die Architektur wird anhand beleuchteter Pläne und Darstellungen aus verschiedenen Zeiten besonders genau betrachtet. Der Visionär und Romantiker Friedrich Wilhelm IV. kommt gleich zu Beginn zu Wort – am Ende sind es dann auf emotionale Weise die heutigen Wirkenden, Unterstützer und Zeitzeugen des Wiederaufbaus. Was ist aus der Vision des Italien-liebenden Friedrich Wilhelms IV. heute geworden? Diese Frage bleibt nun für keinen Pfingstberg-Besucher mehr offen.

 

 

Blöß, Wolfgang:

Grenzen und Reformen in einer Umbruchgesellschaft

Vom Land Brandenburg zu den Bezirken 1945–1952

Erscheinungsjahr 2014
Preis 74,00inkl. ges. MwSt.
ISBN 978-3-8305-3248-4
Bestell-Nr. 3248
Gewicht 1190 g
Sachgruppe Geschichte
Rubrik Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs
Band-Nr. 66
Einband Hardcover
Sprache deutsch
Umfang 615
 

Weitere Informationen

Anhand der Grenzgeschichte Brandenburgs 1945–1952 analysiert die Darstellung den Umwälzungsprozess, der die Länder der Sowjetischen Besatzungszone nach der von den alliierten Siegermächten geschaffenen Nachkriegsordnung ergriff und der schließlich seinen Abschluss fand mit der Gründung der DDR und ihrer strukturellen Ausgestaltung zu einem neuen, bis dahin nicht gekannten Staatswesen. Dabei geht es um die politischen Folgen der von den Alliierten vorgenommenen Grenzziehungen um Berlin sowie im Osten und Westen Brandenburgs. Im Mittelpunkt stehen die Auseinandersetzung mit Sachsen um das Niederlausitzer Braunkohlenrevier und das sich daraus herleitende Reformgeschehen, das in drei Schritten – Funktionalreform, Gebietsreform 1950, Verwaltungsreform 1952 – in Gestalt der DDR einen zentralistisch verfassten Einheitsstaat hervorbrachte. In diesem Zusammenhang werden Konflikte zwischen den Beteiligten, das widersprüchliche Handeln der Besatzungsbehörden, die Überwindung von Föderalismus und Partikularismus sowie die Herausbildung der SED als Staatspartei nachgezeichnet.

Dieses Buch enthält 11 farb. Abb., 11 s/w Abb. 5 Tab. und 2 farb. Faltkarten.

Berliner Wissenschaftsverlag

 

(siehe auch dazu: Brandenburgische Gemeinden kurz nach dem Kriegsende von 1945, hier auf der Seite unter der Rubrik Landesgeschichte/Provinz Brandenburg)